Sieben an einem Ort

Egernsund, Berlin, Hamburg, Landshut, Augsburg, Dortmund – kein Bahnstreik kann uns bremsen. Kein Stau hält uns auf. Das LogPR Netzwerk freier PR-Beraterinnen und Berater für Logistik hat sich getroffen. In diesem Jahr in Heiligenhaus mitten im Ruhrgebiet.

Steht mir grün? Welches Kleid soll ich anziehen? Ein Fotoshooting am frühen Morgen hat was von Teambuilding. Im Gruppenbild nah aufrücken. Beim Portrait genau hinschauen. Mit dem Puderpinsel ins Gesicht der Kollegin stupsen. Unzulänglichkeiten beklagen. Aufmunterndes Feedback bekommen. Das ist Netzwerk. Das ist LogPR. Aber nicht nur. Da ist mehr.

LogPR lebt von völlig unterschiedlichen Menschen. Angefangen haben wir 2008 mit einem Treffen bei München. Ganz von Anfang an dabei, Marcus Walter, Heike Steinmetz, Dagmar Trepins und fast von Anfang an mit von der Partie Stephanie Lützen. Auf dem Weg sind eine Frau und drei Männer gekommen und nach einer Weile ins Ausland oder die Festanstellung oder einfach so wieder gegangen. Dafür kamen Martina Nehls und Anja Seemann in diesem Jahr dazu.

Was uns verbindet, ist ein Presseportal mit 1.700 Pressemeldungen, Artikeln und Videos. 40.000 unterschiedliche Besucher nutzten die Seite im letzten Jahr. Auf 123.500 Besuchen haben sie sich im Schnitt 4,5 Seiten angeschaut. Für dieses Portal steht ein Relaunch an. Es wird schneller und moderner und nutzerfreundlicher. Bei der Diskussion, was Journalisten brauchen und wie sie Content suchen, saß ein auf Papier gezeichneter Pressekollege mit am Tisch. War sich die Gruppe nicht einig, nickte er raschelnd oder schüttelte richtungsweisend den Kopf.

In der Gruppe und bei jeder einzelnen Begegnung ist es ein freies Miteinander. Es gibt keine Guidelines, keine Verträge, keine Formblätter, kein starres Regelwerk. Eigentlich nur ein Grundsatz: „Zwei sind eine Gruppe“. Wir denken nicht im Mangel, weil welche fehlen, sondern in der Fülle, weil zwei eben schon eine Gruppe sind. Das machen wir so seit 2008. Nichts ist zwingend. Alles ist freiwillig. Wenn einer sagt, das mach ich nicht mit, dann ist das in Ordnung.

Auf diese Art und Weise treffen wir uns. Jeden ersten Freitag im Monat gibt es eine Telefonrunde oder – seit Corona – Teams mit Bild. Einmal im Jahr sehen wir uns mit großer Agenda beim Jahrestreffen – diesmal in Heiligenhaus. Dazu kommt oft eine Sommerakademie, in der jeder sein Wissen mit anderen teilt. Und dazwischen sind wir durch gemeinsame Arbeit mit Kunden und schnelle Antworten verbunden. Wer eine Frage stellt, hat innerhalb von Minuten mindestens eine Antwort. Irgendwer ist immer da. Das ist einfach ein gutes Gefühl. Ein bisschen davon zeigt sich im Film zum Jahrestreffen.

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